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Nicht ohne Grund hat der Maler Hubert Scheibl seinen
letzten Bildern den poetischen und metaphorischen Titel”Echo” mitgegeben.
Wer je in der weiten Landschaft, von Bergen umkränzt, sich
das alberne Vergnügen verschafft hat, den Widerhall seiner
Stimme, das ins Leere Gerufene zu fordern, welches wie
ein treuer Hund heiter oder gar höhnisch den verkürzten
Begriff oder Satz wieder zuträgt, wird den Zusammenhang
mit Scheibls spielerischem Charakter verstehen.
Dieser Enkel Max Weilers, der als Vaterfiguren Polke und
Richter kennt, unternimmt jedes Mal aufs Neue das Abenteuer
einer innovativen, abstrakten Malerei, die jedoch
ihre konkreten Wurzeln in der täglichen Erfahrung des Malers
besitzt.
Peter Weiermair |
Titelbild: Hubert Scheibl, Echo, 2009/10, Öl auf Leinw.,
120 x 100 cm (Ausschnitt)
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